Samstag, 13. Juni 2009

Projekt 52 - Woche 23: Alt und Neu



Die alten Schuhe
Waren bequem
Eine Weile lang
Bis sie unbemerkt
Nicht mehr bequem waren
Nur noch vertraut

Die neuen drückten
Ein Stück des Wegs
Es dauerte einige Zeit
Zu begreifen
Dass es alte Verletzungen sind
Die sie schmerzend machen

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Zum Thema "Alt und Neu" fiel mir ja erstmal gar nichts ein.
Dann hatte ich einen Haufen sehr böse Ideen, auf deren Umsetzung ich aus Menschenfreundlichkeit doch verzichten wollte. Kurz bevor ich aus Verzweiflung alle Nettigkeiten fallen ließ, kam mir dann doch noch ein passender Gedanke, den ich euch nun freudig präsentieren kann.
Im Bild seht ihr zwei Paar meiner Tanzschuhe. Einmal meine alten Lieblingstanzschuhe, mit denen ich an sehr vielen Turnieren teilgenommen, diverse Shows gemacht und auf zahllosen Bällen getanzt habe, daneben meine neuesten Tanzschuhe, die leider viel zu selten zum Einsatz kommen. (Gell, Süßer!!!!)
Aber was nicht ist, kann ja noch werden. ;)
Die alten sind übrigens buchstäblich durchgetanzt und ich bewahre sie nur aus nostalgischen Gründen auf. Ich hatte so viel Spaß damit. :)

Freitag, 12. Juni 2009

Schlampen und kein Ende


Es ist wieder Suchbegriffzeit und noch immer rangiert der Suchbegriff "Meine Ex die Schlampe" ganz oben in meiner Statistik. Ich hoffe, die Leute, die damit auf meiner Seite landen, haben dann wenigstens den Humor, sich auch über den Text zu freuen! ;)

Für die Woche 1. bis 7. Juni gab es darüber hinaus aber auch noch interessante Hintergrundinformationen aus der faszinierenden Welt der Ex-Schlampen und ihrer Fans!
So fanden sich beispielsweise diesmal gleich mehrere Leser ein, auf der Suche nach "Wie ich zur Schlampe wurde" - zu gern hätte ich gewusst, ob es sich dabei um Männer handelt, die lernen wollen, das weibliche Geschlecht zu kategorisieren oder doch um Frauen auf der Suche nach Anregung. Ich meine, so begehrt wie "Ex-Schlapmen" (Originalrechtschreibung des Suchenden!) offensichtlich sind, könnte man ja langsam annehmen, dass es für frau durchaus von Vorteil ist, dieser Kategorie anzugehören!

Nur auf den ersten Blick eine Ausnahme bildete der Suchbegriff "Ich finde meine Ex auf einmal wieder toll". Ich meine, wer sich so oft in eindeutigem Interesse Bilder ansieht, kann ja wohl ein gewisses Toll-Finden eh nicht leugnen...
Aber trotzdem schön, dass es offensichtlich positive Ausnahmen im Ex-Schlammschlacht-Delta gibt.

Eine nunmehr quasi logische Konsequenz bot dann der folgende Leser mit seinem Suchbegriff "www.sex-mit-meiner-Ex" - warum er eine Pseudo-Adresse daraus machte, entzieht sich mir zwar, aber ich stecke halt nicht so tief drin in der Welt der Ex-Schlampen wie er es gern möchte... ;)

Noch zwei schlampenfreie Highlights zum Schluss:
Sehr gegrinst habe ich über den Suchbegriff "Happy Birthday, nackter Mann!" - schön, dass auch mal jemand dran denkt, dem freundlichen Exhibitionisten von nebenan zu gratulieren!
Und eine "Allergiebrille" hätte ich gern. Eventuelle Erfinder, die ihr Produkt im Härtetest prüfen wollen, mögen sich jederzeit bei mir melden!

Eine Rose ist eine Rose...


Ich könnte heute eine Menge schreiben, zu nichts davon habe ich Lust.
Also beschränke ich mich darauf, euch eine Rose von meinem Lieblingsrosenstock zu zeigen. Ich finde sie wunderschön. Leider blüht sie immer nur ein paar Tage.
Eigentlich ist es die perfekte Metapher darauf, dass alles Schöne vergeht.
Schneller als man ahnt.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Wüste Wüsten...


Na, liebe Leser in katholischen Gegenden - freut ihr euch schon auf den Feiertag morgen? Ich persönlich bin nicht böse über ein bisschen Bonusfreizeit, zumal wir (trotz unsicherer Wetterlage) beschlossen haben, mal wieder zu grillen. Solltet ihr also Interesse am Seelenheil des Süßen haben, werden gedrückte Daumen für Sonnenschein gern genommen. ;)

Ansonsten habe ich wenig Aufregendes zu erzählen. Aber ich habe eine neue Episode "Muttermund" für euch (man darf mit sowas nicht anfangen, sonst fällt einem plötzlich auf, wie viele Stilblüten es eigentlich regnet... *g*). Unsere Geschichte spielt vor ein paar Tagen, als meine Erkältung noch auf ihrem Höhepunkt war und mein Freund es außerdem geschafft hatte, sich den Rücken zu verrenken. Wir könnten sie auch "Geschichten aus der Klinik" nennen, aber das lassen wir. ;)

Nun gut.

Es ist ein lauer Juniabend.
Fuchsi trifft bei ihrer Mutter ein, die völlig erschöpft im Sessel sitzt.

Fuchsi: DU siehst ja k.o. aus!
Mutter Fuchsi: Ich hab den großen Buchs aus dem Topf geholt und im Garten eingegraben.
Fuchsi: Oh toll. Da warst du ja fleißig! Wo hast du ihn hingesetzt?
Mutter Fuchsi: Das war soo anstrengend! Der Boden besteht ja nur aus Wurzeln und Steinen, ich versteh nicht, wie da überhaupt noch was wächst!
Fuchsi: Hast du ihn am Zaun zu den anderen gesetzt?
Mutter Fuchsi: Ich musste mit der Spitzhacke die Wurzeln aus dem Weg hacken! 1 1/2 Stunden hab ich gegraben für so ein kleines Loch, ich bin völlig fertig!
Fuchsi: Warum sagst du denn nichts, wir hätten dir doch helfen können?
Mutter Fuchsi: Wer das macht, wenn ich nicht mehr bin, frag ich mich.
Fuchsi: (stöhnt)
Mutter Fuchsi: Keiner wahrscheinlich. Tut ja jetzt auch keiner was.
Fuchsi: Natürlich. Weißt du, die hohe Kunst des Gedankenlesens ist mir immer noch verschlossen, also, wenn du was gesagt hättest...
Mutter Fuchsi: Eine WÜSTE wird das sein!
Fuchsi: Wenn du gesagt hättest, dass du heute den Buchs umsetzen willst, hätte man dir helfen können, aber ICH. KANN. ES. AUCH. NICHT. RIECHEN!!!
Mutter Fuchsi: Ist doch wahr.
Fuchsi: Was auch immer.
Mutter Fuchsi: Außerdem sollst du mir gar nicht helfen, du bist doch krank!
Fuchsi: Ja. Man hätte ja warten können, bis ich wieder gesund bin. Oder du hättest Murgel fragen können...
Mutter Fuchsi: Der hat sich doch den Rücken verrenkt.
Fuchsi: Ja, aber nur ausnahmsweise mal und das geht auch wieder vorbei!!! Hätte man also ein paar Tage gewartet, um den Buchs zu versetzen, hätten wir dir gerne geholfen. WENN. DU. WAS. SAGEN. WÜRDEST!!!
Mutter Fuchsi: Ja... Aber das war so anstrengend, ich bin jetzt völlig fertig, der Boden - NUR Steine und Wurzeln. Und knochentrocken! Wie da überhaupt was wachsen kann, ist mir schleierhaft.
Fuchsi: Ideal für eine Wüste also...

...

Mittwoch, 10. Juni 2009

Farbe bekennen - Zugabe Nr. 5: Beige, Braun, Grau

Es ist mal wieder Zeit für ein bisschen Farbe - kommen wir also zu Teil 5 meiner kleinen Bekenntnisreihe, diesmal mit eher gedeckten Farben. Was dem Aufdeckungscharakter aber keinen Abbruch tun sollte. ;)

BEIGE

Ich könnte euch jetzt erzählen, dass mein Auto beige ist. Ist es tatsächlich.
Trotzdem denke ich bei der Farbe nicht wirklich als erstes an Autos, sondern an meine Lieblingspferderasse: Fjordpferde
Besonders an dieses eine, auf dem Foto zu sehende, an dem ich jahrelang eine Reitbeteiligung hatte und dass sich von all den vielen Pferden, mit denen ich in meinem bisherigen Leben zu tun hatte, am meisten wie "meins" angefühlt hat. Vielleicht erinnert ihr euch an das Bild von dem braunen Pferd, das ich während der Farbe bekennen-Aktion gepostet hatte. Dass ich jenes nicht gekauft habe, bedauere ich manchmal ein wenig. Dass ich aber "meinen" Fjordi nicht kaufen (konnte), bricht mir noch heute das Herz.

BRAUN

Als Kontrastprogramm zur vorigen Farbe gibt's jetzt hier gleich meinen Seelentröster Nr. 1. Nein, es ist nicht Schokolade (obwohl die auch braun wäre), sondern Karamell. Hilft hervoragend gegen Depressionen. Zumindest manchmal. ;)

GRAU

Hier erlaube ich mir, nochmal ein ähnliches Foto wie während des Projekts zu verwenden und zu berichten, dass ich graue Tage sehr gern mag. Nicht nur am Meer, nein, auch zu Hause, denn sie liefern eine hervorragende Ausrede, sich mit einem Buch einzukuscheln oder den ganzen Tag mit seinem Lieblingsmenschen im Bett zu verbringen. Ich bin definitiv kein Typ für Saisonal Abhängige Depressionen, im Gegenteil. Im November bin ich meist glänzender Laune, weil in Weihnachtsvorfreude und mit jedem grauen Tag spüre ich die Lichter näher kommen. ;)
Nur graue Haare - die brauche ich immer noch nicht. ^^

Dienstag, 9. Juni 2009

Bäh



Als Kind, Jugendliche und junge Erwachsene hatte ich eine schwere Spinnenphobie. Die Viecher versetzten mich regelrecht in Panik - so schlimm, dass ich einmal fast einen Autounfall gebaut hätte, weil sie so ein Krabbeltier vor meiner Nase abseilte...
Mein Vater teilte diese Phobie.
Meine Mutter nicht.
Sie liebte und liebt Spinnen. Sie freut sich über diese "nützlichen Tiere" (ja, ich weiß, dass sie nützlich sind, das ist nicht der Punkt), sie FÜTTERT sie und je größer die liebe Spinne ist, desto begeisternder findet sie es...
Der große Vorteil daran ist, dass ich als Kind nie ein Problem hatte, jemand zu finden, der die Spinnen für mich einfing.
Als ich in eine eigene Wohnung zog, änderte sich das. Zumal es ein altes Haus mit einem feuchten Keller ist. Die Spinnen lieben es...
Nun lernt man als Alleinwohnende zwangsweise schnell, dass man nicht bei jeder auftauchenden Spinne nach Mama rufen kann, damit sie sie einfängt - ich musste also irgendwie selbst damit klarkommen. Was mir dabei zusätzlich im Weg stand: Ich bin eigentlich nett. So richtig. Jedenfalls, wenn es um Tiere geht... ;)
Ich kann nämlich buchstäblich keiner Fliege etwas zu Leide tun. Spinnen also auch nicht. Ich musste also eine Möglichkeit finden, die Tiere ohne Nervenzusammenbruch aus meiner Wohnung zu befördern, OHNE ihnen dabei zu schaden.
Zum Glück gibt es im Fachhandel interessante Fanggeräte, mit denen man die Spinnen einfangen und unbeschadet ins Freie bringen kann.
Zum weiteren Glück in ich ja Psychologin und kann mich - zumindest bis zu einem gewissen Grad - selbst therapieren. Also war Konfrontation angesagt. (Nicht schwer in einem Haus, in dem man fast täglich mehreren Spinnen begegnet.)
Mittlerweile stören sie mich nicht mehr besonders. Solange sie unter einer bestimmten Größe (1€-Stück) bleiben, nehme ich's gelassen und in den meisten Zimmern dürfen sie damit sogar bleiben. Nur aus dem Schlafzimmer werden sie kategorisch entfernt. Und aus meiner Dusche (die sie so toll finden, dass teilweise vier gleichzeitig darin sitzen).

Warum ich das alles erzähle?
Nun, gestern Abend verirrte sich mal wieder ein Modell über 1€-Größe zu mir ins Haus und ich durfte einmal mehr feststellen, dass auch halbwegs therapierte Phobien noch durchaus an der Oberfläche kratzen können.
Ich hab sie gefangen, ja.
Wir haben es beide überlebt.
Gelitten habe ich trotzdem.
Und meine Träume danach spotteten jeder Beschreibung...

Guter Fang


Eigentlich wollte ich heute noch einen sinnvollen Post schreiben, aber ich bin zu müde. Gibt es also stattdessen ein Bild, das ich einfach nett finde und eine neue faszinierende Geschichte aus der Rubrik "Muttermund".

Fuchsi, Mutter Fuchsi und Fuchsis Freund (Murgel) sitzen auf der Terasse und unterhalten sich über den gerade vergangenen Geburtstag von Fuchsis Ex-Freund (Stefan), den man am letzten Wochenende zusammen gefeiert hat. Erstaunlich, aber auch dieses harmlose Thema bietet Spielraum, den man nie geahnt hätte...

Fuchsi: Murgel denkt ja immer noch, ich werde ihn in Kürze verlassen und zu Stefan zurückgehen.
Murgel: Wirst du ja auch...
Mutter Fuchsi: Zu Stefan. Ach je. Der hat ja auch lauter Macken...
Fuchsi: "Auch..." Du bist ja nett heute!
Mutter Fuchsi: Ist doch wahr. Weil du dir immer Männer aussuchen musst, die total neurotisch sind!
Murgel: (schnaubt)
Fuchsi: Hallo? Einer dieser Männer ist übrigens anwesend!
Mutter Fuchsi: Ja... Die Wahrheit darf man immer sagen.
Fuchsi: Wie war das mit Höflichkeit und Diplomatie???
Mutter Fuchsi: Da hast du so einen Fang gemacht...
Fuchsi: Mutsch!!
Mutter Fuchsi: ...Vom Regen in die Traufe...
Fuchsi: MUTSCH!!!!
Mutter Fuchsi: Was denn, ich sag doch gar nichts Schlimmes?!