Dienstag, 27. Januar 2009

Alle Kunst ist autobiographisch


Gezeichnet habe ich, so lange ich denken kann. Ich liebte meine Stifte und daran hat sich bis heute nichts geändert. Zeichnen ist toll. Es ermöglicht dir, Erlebnisse, Eindrücke, Emotionen auf's Papier zu bannen, die sonst auf ewig verloren gingen. Einmal gezeichnet allerdings, bleiben sie immer jung.
Insofern zeichne ich gern, was mir begegnet. Ich schätze, es ist eine Art "Faust"-Komplex.
Heute stellt mich das vor ein Problem, das ich in letzter Zeit häufig habe: Schwachsinn kann man nicht zeichnen. Jedenfalls niemals so adäuat wie man ihm begegnet. Also zeichne ich das Gefühl, das einen überkommt, wenn man mit Schwachsinn konfrontiert wird. Das ist zwar auch nicht hübsch, aber wenigstens authentisch.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wie war das mit dem urteilen und laufen in fremden Mokassins? Sei doch einmal echt klug und halt dich zurück! Stänkern tun andere genug und wer wirklich leidet ist auch klar...
Grüße
Cleo

Fuchsi hat gesagt…

Entschuldige mal, kennen wir uns?

1. Ich trage keine Mokassins und habe auch spannendere Verhaltensmaßstäbe als die Zitatensammlung für Leute, die nicht selber über das Leben nachdenken wollen.

2. Ich erwähn's gern zum x-ten Mal: Was ich in meinem Blog schreibe, entscheide ich immer noch selbst.

3. Wer sich von welcher meiner Aussagen auch immer angesprochen fühlt, wird wissen, warum er oder sie das tut - es obliegt allerdings nicht meiner Verantwortung, zumal ich eh nicht hellsehen kann. Bei aller Liebe, aber da hätte ich ein bisschen viel zu tun, wenn ich mir bei jedem Wort ausmalen müsste, wer es wie versteht und ich fürchte, dazu reicht meine Phantasie eh nicht aus, wie mir diverse Kommentierer immer wieder beweisen...